Arthrosebehandlung

Warum Knorpelschutz so wichtig ist 

Arthrose ist eine sogenannte degenerative Erkrankung. Es handelt sich dabei um den krankhaften Verschleiß einzelner oder mehrerer Gelenke.    

Arthrose beginnt in der Regel mit einer Schädigung des Gelenkknorpels, der auf den Knochenenden sitzt.  In der Folge reiben die Gelenkenden bei jeder Bewegung aneinander,
es kommt zu Schmerzen und weiterem Verschleiß, der bis zum vollkommenen Verlust des Knorpels reichen kann.   

Die Krankheit Arthrose selbst ist nicht heilbar, man kann aber ihre Auswirkungen lindern und den Fortgang der Krankheit bremsen. Darum ist es sehr wichtig, so schnell wie möglich zu handeln und ihr Fortschreiten zu einem möglichst frühen Zeitpunkt aufzuhalten.  

Was tun, wenn die Diagnose Arthrose lautet? 

Zunächst muss geprüft werden, wie weit mechanische Faktoren diese Schädigung auslösen. Das können Fehlbelastungen sein (u. a. als Folge von Übergewicht), Folgen von Verletzungen oder auch Achsfehlstellungen.    

Ziel einer Arthrosebehandlung ist es, das Gleiten der Gelenkflächen so weit wie möglich wieder herzustellen. Da der Knorpel über die Gelenkflüssigkeit „ernährt“ wird,
können an dieser Stelle Medikamente eingesetzt werden, die     

  • Entzündungen hemmen,    
  • die Schmierschicht im Gelenk aufbauen,    
  • zu einer Knorpelerholung beitragen.       

Wir bieten Ihnen modernste Therapieverfahren an:

Orthokin-Therapie   

Arthrosepatienten bilden zu viel des Eiweißstoffes IL-1.  IL-1 ist ein Immunstoff, der den Knorpel schädigt.  Dagegen wenden wir die orthopädische Molekularmedizin an: die Orthokin-Therapie.    

Hier wird dem Patienten Blut entnommen. Im Blut ist das Schutzprotein IL-1Ra vorhanden.
Es ist in der Lage, das schädliche Protein IL-1 zu verdrängen. In einer Zentrifuge wird dieses Schutzprotein im Blut vermehrt. Dann wird es ein- bis zweimal pro Woche in das betroffene Gelenk injiziert. Es verdrängt das schädliche Protein IL-1, der Schmerz lässt nach und die Knorpelzerstörung wird aufgehalten.  

Behandlung mit Hyaluronsäure   

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers. Sie kommt unter anderem im Bindegewebe vor und ist der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit: Hyaluronsäure ist das Schmiermittel im Gelenk.    

Eine Knorpelschutzbehandlung setzt hier an: Um das Nährstoffangebot für den Gelenkknorpel zu verbessern, wird Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk injiziert. Sie hat eine relativ lange Verweildauer im Gelenk, was eine anhaltende und konstante Schmerz- und Entzündungshemmung bewirkt. Bis zu fünf Injektionen pro Behandlungszyklus sind nötig.
Der Erfolg macht sich nach ca. zwei Wochen bemerkbar und hält mehrere Monate und bis zu einem Jahr an.    

Alle vorgestellten  Arthrosebehandlungen sind Zusatztherapien und zählen nicht zu den Leistungen der Krankenkassen.    

Die Kosten für diese Leistungen klären wir vor der Behandlung selbstverständlich mit Ihnen ab.   

Ihre Gesundheit ist unser Anliegen!
Haben Sie noch Fragen? 
Dann sprechen Sie uns bitte an: Wir beraten Sie jederzeit gerne!